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Holzkunst aus dem Erzgebirge
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Schwibbögen
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Schwibbogen „Ein koloniales Dorf“ mit historischen Figuren, Länge 47 cm, natur, original Erzgebirge von Müller Seiffen

Artikelnr: MU 12415
Schwibbögen
Farbe: Natur
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Müller

Seit mehr als 250 Jahren gehört der Schwibbogen zum weihnachtlichen Fest des Lichtes im Erzgebirge. Der Johanngeorgenstädter Bergschmied Johann Teller soll um 1726 den ersten schmiedeeisernen Leuchter in dieser Art gefertigt haben. Während der Name auf einen architektonischen Ursprung verweist, geht die Bogenform auf eine bergmännische Tradition zurück. So haben die Bergleute zur letzten Schicht vor dem Weihnachtsfest ihre brennenden Grubenlampen wie das Mundloch des Stollens halbkreisförmig an die Wand gehängt. Das bogenförmige Wolkenmotiv gehört neben der patentierten Innenbeleuchtung zu einem besonderen Gestaltungsmerkmal unserer Werkstatt und findet sich in vielen unserer Schwibbögen.
Diese originalgetreue Edelholznachbildung des Colonial Williamsburg in Virginia, USA, zeigt das historische Rathaus und die typischen alten Häuser mit ihren Außenkaminen. Die Figuren im Vordergrund tragen die damals übliche Tracht. Selbst die besondere künstlich erzeugte Form der Büsche wurde exakt den Originalen nachempfunden. Williamsburg, auf einer Insel im James River gelegen, war die erste englischsprachige Kolonie in den Vereinigten Staaten. Am 14. Mai 1607 waren dort 104 Männer an Land gegangen, die im Auftrag der Virginia Company von London die erste dauerhafte englische Kolonie gründen sollten. Im Jahr 2007 wurde das 400-Jährige Jubiläum des heute denkmalgeschützten Freilichtmuseums gemeinsam mit Queen Elizabeth II. gefeiert.

Hersteller Müller
Bruttogewicht:1 kg
Höhe:20 cm/7,9 inch
Breite:47 cm/18,5 inch
Tiefe:11 cm/4,3 inch
Müller

Die Tradition der erzgebirgischen Handwerkskunst aus den Müllerschen Werkstätten reicht bis in das Jahr 1899 zurück. Vor über 110 Jahren wurde der Familienbetrieb von Edmund Oswald Müller in Seiffen im Erzgebirge gegründet. Die handwerkliche Produktion des Betriebes war äußerst vielseitig. Sie reichte von Kinderspielzeug über die typischen Seiffener Miniaturen in der Streichholzschachtel bis hin zum kompletten Puppenmöbel im Stile der Zeit. Im Jahre 1943 übernahm Paul Müller den Betrieb und führte ihn im Sinne des Firmengründers weiter. Mit den naturbelassenen Erzeugnissen aus Holz fand er bereits damals weltweite Anerkennung. Ende der 50er Jahre wurde das reiche Sortiment u.a. durch Pyramiden erweitert. Von 1973 bis 2000 standen die Werkstätten unter der Leitung von Gunter Müller. Das Sortiment wurde stilsicher vervollständigt und erweitert. Ganz gleich ob Spieldosen, feine Miniaturen, Pyramiden oder vielgestaltige Schwibbögen, unsere liebenswerten Dinge aus Holz haben mit dazu beigetragen, das Spielzeugdorf Seiffen bekannt zu machen. Seit dem Jahr 2001 ist Ringo Müller der Geschäftsführer des Unternehmens Müller KLeinkunst GmbH. Dadurch bleibt die gute, handwerkliche Tradition nunmehr in der vierten Generation lebendig. Der erste große und komplett innenbeleuchtete Schwibbogen „Seiffener Dorf“ ist sein Meisterstück und zeugt heute als Bestandteil der vielfältigen Produktpalette in der Produktion von der langen Tradition dieses Hauses.

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